Mindestlohn-Newsletter, Ausgabe 6, 7. September 2006 Fraktion DIE LINKE. im Bundestag |
|
|
||||
Acht Euro Mindestlohn. Gesetzlich garantiert. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Guten Tag,
Zu den geplanten Aktivitäten des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegen die Politik der großen Koalition erklärt Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag: "Wir begrüßen es, dass die Gewerkschaften am 21. Oktober gegen die unsoziale Politik der großen Koalition auf die Straße gehen wollen. Während die Bundesregierung Steuergeschenke in Milliardenhöhe für Unternehmen plant, kürzt sie gleichzeitig die Renten, erhöht den Druck auf Arbeitslose, und kassiert mit der Gesundheitsreform und Mehrwertsteuererhöhung bei der Bevölkerung ab", erklärt der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi. Die Regierungspolitik verdiene eine breite Gegenbewegung. Darum wird die Fraktion DIE LINKE, die sich im Parlament für Mindestlöhne, für eine solidarische Bürgerversicherung, für eine gerechtere Steuerpolitik und gegen Rentenkürzungen einsetzt, auch die Proteste der Gewerkschaften nach Kräften unterstützen und zur Teilnahme mobilisieren. Weitere aktuelle Meldungen lesen... Pläne des Sachverständigenrates der Bundesregierung, den Hartz-IV-Regelsatz um 30 Prozent zu kürzen, lösen nach Einschätzung des wirtschaftspolitischen Sprechers der Fraktion DIE LINKE., Herbert Schui, einen gnadenlosen Unterbietungswettlauf um Billigjobs aus: "Es ist nicht zu erwarten, dass die vielen Arbeitslosen mit Rasenmähen und Pizzaausfahren beschäftigt werden können. Bei sinkenden Arbeitseinkommen fehlt dafür die Nachfrage. Qualifizierte Arbeit kann unter diesen Arbeitsbedingungen nicht geleistet werden." Weitere aktuelle Meldungen lesen... Axel Troost unterstreicht, dass es darum gehen muss, von Arbeit wieder leben zu können. Er nennt einen Nettolohn von mindestens 1000 Euro. Als Volkswirt sieht gleichsam auch die Notwendigkeit einer Stabilisierung der Binnennachfrage. "Das, was wir in Deutschland erleben, ist ein ständiges weiteres Drücken der Löhne und damit eine ständige Schwächung des privaten Konsums", sagt Troost und fordert, dies zu durchbrechen. Ein Kombilohn hätte seines Erachtens ein weitere Absinken des gezahlten Lohnniveaus zur Folge, was zu einer einer Subventionierung von Arbeit durch den Staat führen würde. Dieses und weitere Videos online anschauen... Das Ziel des Entsendegesetzes ist es, in- und ausländische Arbeitnehmerinnen und - nehmer auf einem Mindestniveau gleichzustellen, um so einen "doppelten" Arbeitsmarkt und soziale Spannungen zu vermeiden. Daher werden durch das Entsendegesetz zwingend einzuhaltende Arbeitsbedingungen festgelegt. Diese gelten bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen entsprechend eines allgemeinverbindlichen Tarifvertrags auch für in Deutschland Beschäftigte einer Firma mit Sitz im Ausland. Das Entsendegesetz gilt bislang nur für die Baubranche und die Hochseeschlepperei. FAQ zum Mindestlohn... Herausgeberin: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Kampagne 8 Euro Mindestlohn Platz der Republik 1, 11011 Berlin Telefon: (030) 22 75 11 70, Fax: (030) 22 75 61 28 www.8euro.de, mindestlohn@8euro.de Fragen und Anregungen zum Newsletter bitte an: newsletter@8euro.de V.i.S.d.P: Ulrich Maurer, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|