Mindestlohn-Newsletter, Ausgabe 1, 17. Mai 2006

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
 
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Acht Euro Mindestlohn. Gesetzlich garantiert.
 

Guten Tag,

www.8euro.de ist seit Anfang Mai online. Seitdem haben sich bereits 40.000 Nutzerinnen und Nutzer über die Mindestlohn-Kampagne der Fraktion DIE LINKE. informiert. Bundesweit unterstützen unzählige Aktive die parlamentarischen Bemühungen unserer Abgeordneten, einen Mindestlohn gesetzlich festzuschreiben. Wir halten Sie auf dem Laufenden und versorgen Sie mit Argumenten und Materialien für ihre eigenen Aktivitäten.

Unser Newsletter informiert Sie
mit folgenden aktuellen Beiträgen:

Video: Maurer: Wer im reichen Süden arm ist, dem geht's besonders dreckig
Aktuell:     Rürup gegen Mindestlohn
Debatte: Kombilohn: Verdrängung und Lohndurck, aber kaum zusätzliche Beschäftigung
Position: Eckpunkte für einen Dualen Mindestlohn
Maurer: Wer im reichen Süden arm ist, dem geht's besonders dreckig
"Ich komme ja aus dem Süden der Republik. Und das ist ein Land, in dem es wirtschaftlich noch ordentlich läuft. Aber wer dort arm ist, dem geht es besonders dreckig. Der zahlt das Preisniveau einer reichen Region." Dort von Hartz IV und miesen Löhnen leben zu müssen, ist noch viel schwieriger als in anderen Teilen. Ulrich Maurer von der Fraktion DIE LINKE. spricht von Lohndrückerei, Dumping und Sklavenarbeit, die sich auch massiv auf die auswirken, die noch gute Arbeit haben und verhältnismäßig zufrieden stellende Löhne. "Die haben die Angst im Nacken. Und der Verweis auf das, was ihnen drohen könnte, das zwingt sie zum Nachgeben, zum Stillhalten. Und deswegen: Je höher das Mindestlohnniveau, desto besser die Lebensbedingungen für alle, die abhängig beschäftigt sind", folgert der Baden-Württemberger in seinem Videostatement auf www.8euro.de. Dieses und weitere Videos online anschauen...
Rürup gegen Mindestlohn
Unter der Schröder-Regierung leitete er eine nach ihm benannte Kommission, jetzt ist er Vorsitzender des Sachverständigenrates. Bert Rürup warnt: "7,50 Euro pro Stunde, wie von Gewerkschaften gefordert, würde mit Sicherheit negative Beschäftigungseffekte nach sich ziehen, da damit heute bezahlte und bezahlbare Arbeit verteuert würde." In seinen Augen ist "Hartz IV" ein Instrument der Mindesteinkommenssicherung, das sich prinzipiell nicht mit Mindestlöhnen vertrage. Eine generelle Abschaffung von "Hartz IV" lehnt der Volkswirt ab, spricht sich aber für einzelne Änderung aus. Die Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe sei richtig. Im Übrigen hätten diese Regelungen den Charakter eines Kombilohnmodells. Weitere aktuelle Meldungen lesen...
Kombilohn: Verdrängung und Lohndruck, aber kaum zusätzliche Beschäftigung
Axel Trost, Mitglied der Fraktion DIE LINKE., schreibt: "Verwirrend groß ist mittlerweile die Anzahl der unterschiedlichen Kombilohn-Modelle, gemeinsam ist allen: Sie subventionieren Löhne bzw. Sozialabgaben für Bezieher niedriger Einkommen. Im Zentrum der Diskussion stand in den letzten Monaten das Modell "Magdeburger Alternative", vorgeschlagen von Wirtschaftswissenschaftlern der Uni Magdeburg. Das Versprechen der Wissenschaftler: Ein drastischer Abbau der Massenarbeitslosigkeit. Artikel lesen...
Eckpunkte für einen Dualen Mindestlohn
DIE LINKE. lehnt Mindestlohnkonzepte ab, die eine nichtarmutssichere Höhe von Löhnen erlauben, die nicht alle in Deutschland Beschäftigten erfassen, die die Einführung von Mindestlöhnen mit der Zahlung von Lohnsubventionen verbinden (Kombilohn) und die Ausweitung von Niedriglohnbeschäftigung zum Ziel haben. Über das Konzept der Fraktion selbst diskutierten kürzlich in einer öffentlichen Anhörung im Bundestag Abgeordnete mit Wissenschaftlern und Vertretern von Gewerkschaften und Verbänden. Eckpunkte lesen...

Herausgeberin:
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Kampagne 8 Euro Mindestlohn

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V.i.S.d.P:
Ulrich Maurer, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer
Material

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Mindestlohn-Brief

Die aktuellsten Entwicklungen von parlamentarischer Debatte und Kampagne im Mindestlohn-Brief zusammengefasst. PDF zum Download. Mehr
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